Dienstag, 4. April 2017

Ein trauriger Anlass

war der Grund für den Familienfriedhof der Ribbecks, aber lest selbst:

 die Kindergräber
 die Eltern
Das Ganze hat mich ziemlich betroffen gemacht, 3 Kinder zu verlieren - nein das will ich mir überhaupt nicht vorstellen.
Aber es ist alles sehr ordentlich und gepflegt, es werden immer wieder neue Blumen gepflanzt - das finde ich sehr schön! 

Es ist ein ganz kleiner Friedhof und beim Umhergehen kommt man an dem Gedenkstein des Hans von Ribbeck vorbei.



 Und nun geht der Blick zu der kleinen Kirche von Ribbeck



Diese sende ich zu Nova's schönem Glockenturm-Projekt

Viele Grüße

Kirsi

P.S.:Die beiden Damen, mit welchen wir im alten Waschhaus ins Gespräch kamen, haben zufälligerweise die Frau Hoene bei einem ihrer ersten Besuche in Ribbeck kennengelernt. Was sie uns alles erzählten passt nicht in diesen Beitrag, daher berichte ich ein weiteres Mal über Ribbeck. Nicht zu glauben, das ist ein winzigkleiner Ort, aber er beschäftigt mich doch mit seiner Geschichte ziemlich lange.
Und Elisabetta da habe ich dann auch das Schloss für Dich!

Kommentare:

  1. Liebe Kirsi,

    das macht einem doch schon ganz schön betroffen. Wenn man bedenkt wie viele unschuldige Menschen in KZ - Lager gesteckt wurden um anschließend hingerichtet zu werden, ganz schlimm. Hoffen wir das so eine Zeit nie wieder kommt.

    Die kleine Kirche ist schlicht und doch recht schön. Passend für die Gegend, wo es viele Backsteinbauten und Kirchen gibt.

    Liebe Grüße für dich
    Paula

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    1. Deinen Hoffnung schließe ich mich sehr gerne an!

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  2. Wirklich eine traurige Geschichte und man mag es sich nicht vorstellen. Um so schöner das die Geschichte "nicht verloren geht" und man auch an einem Ort all dies "verfolgen" kann. Das Gedicht zwar in der Schule ja gelernt wusste ich all dies noch nicht. Lässt sich denken dass es dich noch länger beschäftig hat, gerade wenn man dann auch noch intensivere Gespräche mit Bewohner führen kann und einiges erfährt.

    Schlicht und einfach scheint der Glockenturm zu thronen; schaut schön aus.

    Danke dir vielmals für den schönen, informativen Beitrag. Finde ich klasse dass ich dich begleiten konnte.

    Dir noch einen schönen Tag wünschend sende ich viele Grüssle

    N☼va


    P.S. die ersten Bilder fürs Passé sind auch gemacht *gg*

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    1. Oh das freut mich das Du auch für Passé etwas hast - da bin ich ja schon gespannt

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  3. Liebe Kirsi,
    wenn Eltern ihre Kinder begraben müssen, das ist immer ganz furchtbar und ich möchte es mir auch gar nicht vorstellen.
    Meine Eltern haben ein Kind verloren und sind nie drüber weggekommen, meine Schwester hat ZWEI Kinder verloren und meine Schwester und mein Schwager habe nie darüber geklagt, sie haben das mit sich selbst ausgemacht.

    Wieviele Eltern ihre Söhne im Krieg verloren haben, das geht mir immer bei der Besichtigung von Soldatenfriedhöfen durch den Kopf.
    Ich war am Monte Cassino in Italien und dort hat eine ganz große Schlacht im 2. Weltkrieg stattgefunden.

    Als ich dort war sah ich den Soldatenfriedhof. Die Soldaten die gefallen sind, waren teilweise 18 Jahre alt, so jung war mein Sohn damals auch. Das ging mir damals so durch den Kopf.


    Herzlichst Eva

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    1. Das mit Deinen Eltern habe ich gewusst, durch Deinen Beitrag "Ersatzkind", dieser hat mich auch sehr betroffen gemacht.
      Deiner Schwester ist das auch nicht erspart geblieben, starke Menschen.

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  4. Habe ich jetzt Monte Cassini geschrieben?

    Es heisst richtig Monte Cassino.

    LG Eva

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Monte_Cassino

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  5. Hallo Kirsi,

    jetzt habe ich zweimal wieder zu schnell gedrückt. Auf die interessante Geschichte bin ich wirklich gespannt. Das kleine Kirchlein ist wirklich hübsch und ja, auf so Friedhöfen trifft man manchmal ganz interessante Leute, die einem viel erzählen können und das auch gerne tun.

    Lieben Gruß Eva

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  6. Ja, liebe Kirsi, die Medizin ist Gottseidank fortgeschritten, sodass eine Krankheit wie Diphterie kein Todesurteil mehr sein muss. Schrecklich so kleine Wesen zu verlieren ;-((
    Höchst interessant diese Familiengeschichte und das Ende des letzten Herrn von Ribbeck ist ja auch ein
    Drama.
    Ich freu mich auf Deine weiteren Berichte.


    Liebe Grüße und hab' eine nicht zu stressige Zeit
    Elisabetta

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  7. Liebe Kirsi, das gab es so häufig. Dieses schreckliche Schicksal traf z.B. auch die Familie von Bodelschwingh, die die segensreichen Anstalten von Bethel gegründet haben. Innerhalb von 2 Wochen sind die 4 Kinder an den Masern verstorben.Wenn ich dann heute von Impfverweigerern höre, schüttelt es mich. Da hast Du einen sehr interessanten Ort besucht.
    LG
    Magdalena

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    1. Und das mit der Bodelschwingh'schen Familie habe ich auch nicht gewusst, was für Schicksale.

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  8. oft haben die kleinsten orte die größten geschichten. wie traurig. danke, dass du es mit uns geteilt hast - so gerät die geschichte und die familie nicht in vergessenheit!

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  9. sehr berührend
    ich habe die Biographie bei Wiki nachgelesen
    mein Mann hatte eine Schwester die auch an Diphterie gestorben ist
    war kurz nach oder noch während des Krieges
    der Arzt hat sich die Kleine nur angeschaut und dann gepoltert..
    wenn ihr einen "Furz" querstecken habt holt ihr den Doktor
    sie ist nur etwas erkältet
    2 Tage später war sie tot :(

    schön dass das Andenken gewahrt bleibt und alles so schön gepflegt wird

    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Ohne Worte liebe Rosi :(
      Auch wenn es ganz bestimmt andere Zeiten waren, aber das ist doch wirklich furchtbar.

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  10. Danke, liebe Kirsi, für deine Info zu Linkinz. Ich werde es bei Gelegenheit auch versuchen.-
    Das ist ja heute ein sehr berührender Post, zumal ja jeder, der schon etwas älter ist, das wunderbare Fontanegedicht kennt, meist auch auswendig. Dass der letzte Herr von Ribbeck so ein aufrechter Mensch war und ermordet wurde von den Nazis, habe ich nicht gewusst. Und die Tatsche, dass die Familie so viele Kinder verlor ( und auch die Begüterten ), teilte auch meine Familie großmütterlicherseits, die vierzehn Kinder waren, von denen die meisten das zweite Lebensjahr nicht erreichten ( und die überlebenden Brüder fielen dann im 1. Weltkrieg ). Da wird einem wieder deutlich, wie viel die Medizin in puncto Kindersterblichkeit erreicht hat.
    Ich wünsche dir einen schönen Frühlingstag!
    Astrid

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    1. Nein ich habe auch vieles nicht gekannt, Grund war nur Fontanes "Birnbaum" für mich dorthin zu fahren und so eine Fülle an Informationen habe ich dann erhalten

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  11. Liebe Kirsi,
    das ist ein trauriger Anlass, den Friedhof anzulegen.
    Ich finde es sehr schön, dass man diese Gedenkstätte
    so gut pflegt.
    Einen stressfreien Restdienstag wünscht Dir
    Irmi

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    1. Das habe ich auch gedacht, das dieser Ort immer noch liebevoll in Gedenken gehegt und gepflegt wird

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  12. Liebe Kirsi, ich finde es immer schön, wenn solche Geschichten nicht verloren gehen. Alles schon traurig, aber die Gräber sind vorhanden und so erinnert sich der eine oder andere daran, kannte die Familie vielleicht noch.
    Zu Deiner Frage wegen dem Kirchtürmchen,(gestühl) habe noch was hinzugefügt.
    Dein Glockenturm ist etwas größer und stabiler, auch eine schöne kleine Kirche.
    Liebe Grüße, Klärchen

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    1. Ich habe Deine Antwort gerade gelesen - vielen Dank dafür!

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  13. Das ist wirklich sehr traurig. Da kann man mal wieder dankbar sein, wie weit die Medizin heute entwickelt ist. Was mich wundert, warum sind auf dem Bild mit den Kinderzreuzen 5 Stück, wenn es doch nur 3 Kinder waren? LG Romy

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  14. Es gab noch mehr Kinder, aber angelegt wurde er wegen der 3 die so früh verstarben.

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  15. bis jetzt kannte ich nur das gedicht vom herrn ribbeck auf ribbeck im havelland. Was für eine traurige geschichte.
    liebe grüße
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Vielen Dank für das Lesen und Deine Meinung.
Ich bemühe mich immer zu antworten (auch wenn es mal etwas länger dauert).
Sollte ich es mal nicht schaffen, bitte nicht böse sein.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!

Thank you for your comment. I'm pleased about the comments.
Best wishes
Kirsi

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