Donnerstag, 23. Februar 2017

Böser Wolf?

Quelle: Pixabay
Der Wolf sorgt für eine Diskussion welche (auf jeden Fall bei uns) immer hitziger geführt wird.
Gehört er in unsere Wälder, sollen wir ihn wieder verdrängen bzw. abschießen, ist er gefährlich, wird er uns eines Tages angreifen?

Ich weiß das meine Meinung nicht allzu viele teilen, besonders die Schafzüchter sehen den Wolf als totale Bedrohung, aber ich spreche mich dafür aus, dem Wolf eine Chance zu geben.

Kurti aus Munster wurde letztes Jahr erschossen, weil er sich immer wieder den Menschen genähert hat.
Was aber leider nicht so häufig berichtet wurde ist, das dieser Wolf als Welpe Menschenkontakt hatte! Das Rudel zog sich zwar zurück, aber Kurti mochte die Streicheleinheiten, als er dann größer wurde tja da wusste er wohl nicht mehr so richtig wohin er gehörte.

Auch ich möchte einem Rudel Wölfe nicht so ohne weiteres begegnen, aber ich kann mir schon vorstellen, das die Wölfe unsere Nähe nicht unbedingt suchen und uns aus dem Weg gehen.

In vielen anderen Ländern leben Menschen und Wölfe friedlich nebeneinander her, ohne sich überhaupt einmal zu treffen.

Es gibt viel mehr Bissverletzungen von Hunden als von Wölfen und wir erschießen ja auch nicht alle unsere Haushunde.

Ich glaube mit ein wenig mehr Verständnis könnte die Ansiedlung für alle ein Erfolg werden.

Übrigens die besten Herdenschutztiere sind nicht die Hunde sondern Esel!
Esel sind mutig, stürzen sich furchtlos auf die Angreifer, beißen, treten und brüllen wie verrückt.
Letztes Jahr wurden bei einer Schafherde 2 tote Rottweiler -keine Wölfe- gefunden - getötet von dem Esel bevor sie einige Schafe reißen konnten!

Wer noch ein wenig über Wölfe lesen möchte, das Buch von Farley Mowat ist nicht nur unheimlich interessant, sondern auch sehr lustig und herzergreifend geschrieben. 


Zu Jutta's Natur-Donnerstag und zu A new life von Traude sende ich diesen Post.

Gibt es bei Euch auch so eine Diskussion über die Wölfe und wie seht Ihr das? Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinungen!

Schließen möchte ich mit einer alten Geschichte der Cherokee


Ich füttere lieber den 2. Wolf!
 
Liebe Grüße sendet

Kirsi

Kommentare:

  1. Liebe Kirsi,
    ich bin für den Wolf und ich bin auch für den Luchs. Die Tiere sind mit Sicherheit so scheu, dass sie weit dringen im Wald sind.

    Lieben Gruß Eva

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    1. Wie schön das wir einer Meinung sind, ja hier im Harz wurden auch schon wieder Luchse ausgewildert und wohl auch ganz erfolgreich!

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    2. Liebe Kirsi,
      das Thema Luchs, Fuchs usw. haben wir vor vielen Jahren schon, als ich bei der Forstdirektion Stuttgart in der Abteilung Forstwirtschaft war genug durchgenommen.

      Jäger und Jäger sind zwei paar Dinge, ein Forstmann wird nie aus Spass und Dollerei Wild schießen, sondern wegen der Population, die auch gerade durch den Wegfall des Wolfes usw. überhand nimmt.

      Das ist ein Thema, da könnte man stundenlang drüber diskutieren und nicht immer sind die Jäger an allem schuld.

      Lieben Gruß Eva

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  2. Liebe Kirsi,
    dieses Thema wird auch bei uns, manchmal, heiß diskutiert und weißt Du, was ich den Menschen antworte, wenn
    sie die Problematik aufwerfen? Ich frage, wer eigentlich den Tieren den Lebensraum weggenommen hat, wer die Wälder immer mehr für sich beansprucht, in dem er Straßen baut, den Verkehr verdoppelt, die Siedlungen unentwegt in die Landschaft versetzt, statt die vorhandenen Dörfer inklusive Infrastruktur
    zu ergänzen......und......und ;-((
    Ich bin für den WOLF und für den LUCHS!!!
    Und sollte ein Schafbauer wirklich durch einen Wolf einen Verlust erleiden, dann sollte die jeweilige Gemeinde einen Fond dafür schaffen, der im wirklichen Notfall aushelfen kann.
    (Es wird für viel Unnötiges auch Geld ausgegeben)

    Ja, Dein Thema berührt mich sehr und dafür könnt' ich auf die Barrikaden steigen.

    Liebe Grüße
    Elisabetta

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    1. Wahre Worte liebe Elisabetta, ich bin auch immer sehr aufgeregt bei solchen Diskussionen und hoffe wirklich das uns ein Miteinander gelingt!

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  3. Liebe Kirsi,
    es ist wirklich traurig, dass die Menschen zwar wollen, dass früher bei uns ansässige Tiere wieder leben sollen, aber sie stellen sich nicht wirklich darauf ein. Unsere Welt ist nicht mehr genau so, wie es früher mal war!
    Jedenfalls lohnt es sich, die Diskussionen über dieses Thema immer wieder zu führen. Dadurch kann mancher Irrtum ausgemerzt werden.
    Lieben Gruß
    moni

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    1. Genau so wie mit Kurti, keiner sprach darüber das Menschen ihn immer wieder streichelten, er war einfach nur ein Problemwolf. Ich bin sehr froh, jemanden durch Zufall getroffen zu haben der darüber berichtete!

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  4. Liebe Kirsi,
    was für ein traumhaftes Wolfsbild!!!!
    Ich finde es auch wichtig den Wildtieren eine Chance zu geben
    vielleicht lassen sich zum Schutz neue Lösungen finden,
    damit es den Menschen weniger Angst macht...
    Sei lieb gegrüßt
    mit Sonne
    von Monika*

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    1. Ja das Bild hat mir auch sofort gefallen, gut das man sich bei Pixabay welche "mitnehmen" darf.
      Die Sonne nehme ich sehr gerne :)

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  5. Die Meinungen gehen auseinander und werden hier in der Heide und umzu heiß diskutiert, dafür und dagegen. Ich meine sie gehören in Wälder wo sie genug Platz haben und dort bleiben können. In dichtbesiedelte Gebiete und Dörfer gehören sie nicht, wie jetzt kürzlich. Hier werden Heidschnucken gezüchtet und es gibt viele Schafzüchter.Nicht nur eben mal ein paar Schafe im Dorf. Entschädigungen dauert und für Zaunschutz bekommen sie wenig oder müsen lange warten. Bei manchen geht es an die Existenz, dann muss man das ändern. Mir tun die Kälber und Schafe leid die gerissen werden und nicht getötet, sie brechen in herden ein. Das wir den Wölfen den Lebensraum genommen haben stimmt sicher, aber sie sind ja erst jetzt wieder angesiedelt worden und in dicht besiedelten Gebieten, so dicht bewohnt war es füher nicht.
    Früher hatten die Wölfe genug Wild, heute wird das Wild von Jägern geschossen und kommt als Wildbraten in der Gastronomie auf den Tisch. Wenn genug Wild da ist für die Wölfe müssen sie auch keine Schafe reißen. Das bringt mich auf die Palme. Das ganze System ist nicht in Ordnung und zuviel Euphorie im Spiel. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen.Manch mal liegen die Wichtigkeiten falsch verteilt.Der Harz ist groß genug für Luchs und Wolf. Bei uns in der Nähe gibt es ein Wolfcenter, da leben sie geschützt unsere Wölfe.In der freien Natur gibt es inzwischen 10 Rudel, die nicht von Menschen gezogen wurden, aber sich den Dörfern nähern und nicht besonders scheu sind.
    Herzliche Grüße, Klärchen

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    1. Liebes Klärchen,
      ich danke Dir sehr für Deine so ausführliche Meinung. Bei dem System gebe ich Dir Recht, wir Menschen haben viel Schaden angerichtet (wir haben keine Wolfs- dafür aber Wildschweinplage und die fürchten die Menschen überhaupt nicht).
      Aber manchmal glaube ich wird der Wolf zu schnell "verteufelt" wie in dem Fall mit den Rottweilern und ich kenne selbst einige Hunde die zum Wildern neigen und leider sind in diesem Fall auch wieder mal die Menschen unbelehrbar.
      Einen schönen Abend wünscht
      Kirsi

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  6. Liebe Kirsi
    Ich bin da ganz deiner Meinung. Wolf, Luchs und Bär haben auch bei uns ihre Existenzberechtigung. Wir müssen einfach wieder lernen mit Wildtieren zu leben. Ich frage mich sowieso, weshalb die Schafe unbeaufsichtigt in den Bergen herum wandern dürfen und man dann bei Verlusten noch jammert.
    lg Gabriele ☼
    PS: Auch ich füttere gerne den 2. Wolf...

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    1. Ja der 2. Wolf ist doch wirklich so viel sympathischer!

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  7. Liebe Kirsi,

    ich bin auch dafür, dass man dem Wolf eine Chance geben sollte und man sollte ihn sich dort ansiedeln lassen, wo er genügend freien Lebensraum hat. Letzteres ist leider nicht mehr überall gegeben, daher ist es so notwendig, dass der Mensch der Natur wieder mehr Raum überlässt.

    Gestern Abend sah ich im TV, Sendung war aufgezeichnet, noch eine Sendung über den Naturpark "Kalkalpen" mit dem Titel "Zurück zum Urwald". Auch hier konnte sich der Luchs wieder ansiedeln, da man dieses Fleckchen Erde wieder Natur sein lässt. So hat dort beispielsweise auch der Borkenkäfer keine Chance, weil es genügend Dreizehenspechte gibt, die darauf bestens spezialisiert sind, ihm den Garaus zu machen.

    Auf jeden Fall zeigt dieses Projekt, dass sich die Artenvielfalt von Fauna und Flora bestens entwickelt hat, seit der Mensch dort nicht mehr eingreift.

    Blätter mit Raureif sind immer wunderschön anzuschauen, liebe Moni und das sieht man hier wieder an deinem tollen Bild. :-)
    Der Winter ist noch nicht vorbei und laut Wetterprognose sollen ja sogar noch mal Schneeflocken fallen.

    Liebe Grüße und dir einen schönen gemütlichen Abend
    Christa

    PS Heute war auch bei uns ein grauer Tag und es windet arg, also nix mehr mit Sonnenschein-

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    1. Ach der Winter soll noch einmal zurückkommen - ne das muss meinetwegen nicht mehr sein :)

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  8. Liebe Kirsi,
    ich bin ganz bei dir. Ich finde auch, dass die ausgerotteten Tiere
    in unseren Wäldern wie Wolf, Luchs und Bär wieder angesiedelt werden sollten.
    Sie haben alle ihre Existenzberechtigung - und gehören zu uns. Es muss eine
    vernünftige Lösung geben - aber alle müssen auch wollen. Speziell die Jäger.
    Einen wunderschönen Resttag wünscht dir
    Irmi

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    1. Vielen Dank liebe Irmi, mit ein wenig guten Willen ist das bestimmt möglich

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  9. Also wenn ich ehrlich bin: ich würde Deutschland lieber ohne Wölfe sehn! Denn wir Menschen haben denen doch hier längst den nötigen Lebensraum genommen, alles zersiedelt und zubetoniert - den Wölfen bleibt ja als "Jagdrevier" nur noch die nächste Schafherde. Und von Eseln totgetrampelt zu werden, naja, tolle Aussichten für den Wolf sind das ja auch grad nicht!
    In dünnbesiedelten Gegenden fühlt der sich ganz sicher wohler, wo er noch seiner Art gemäsz leben kann und kranke schwache Wildtiere reiszen.
    Aber nicht hier bei uns! Füchse, Waschbären, Hasen etc. sind längst Stadttiere geworden, Wölfe brauchen wir da nicht auch noch! Und warum kommt eigentlich keiner auf die Idee, hier wieder Bären auszuwildern? Waren schlieszlich auch mal heimisch hier, oder?

    (Bei Luchsen sehe ich es etwas anders, denn sie sind ein natürliches Tollwut-Schutzmittel. Töten kranke Tiere, ohne selbst krank zu werden. Aber auch Luchse haben kaum genügend Lebensraum - hier kam mal einer, völlig ausgehungert die Bahnschienen entlang und am Kleinbahnhof blieb er dann sitzen, hat sich quasi freiwillig ins Tiergehege begeben, wo er nun endlich genug Futter bekommt - )
    Liebe Grüsze
    Mascha

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    1. Liebe Mascha,
      vielen Dank auch Dir für Deine Meinung. Ich weiß gar nicht, ob Wölfe sich tottrampeln lassen würden, bis jetzt wurden noch keine toten Tiere entdeckt. Vielleicht funktioniert ihr Instinkt besser als der bei den Haushunden?
      Einen Bären gab es ja schon, aber der wurde dann ja auch gleich bejagt :(
      Ich gebe Dir Recht, das die Wölfe nicht mehr so viel Platz haben wie früher, aber es gibt immer noch einige große Wälder in Deutschland, einen Versuch ist es jedenfalls wert.

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  10. PS: ich füttere manchmal keiner der beiden Wölfe, sondern vertraue der Ratio mehr als der Emotion (tja, bin eben Autistin) und solche Geschichten sehe ich eher allegorisch und in Wolfsdiskussionen leicht deplatziert...

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    1. Siehst Du und ich empfand das gerade als Versinnbildlichung so schön der Vergleich mit den 2 Wölfen (den ich aber nicht nur auf diesen Post bezogen habe, sondern auch für mich). Tja und bei mir geht alles immer über das Bauchgefühl, da kann ich gar nicht anders :)

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  11. Hallo Kirsi,
    ich weiß nicht ob der Wolf, hier in unseren Wäldern eine Chance hat?
    Und wenn, dann bestimmt nur, wenn er wirklich so scheu ist, wie man von ihm sagt.
    Die Zukunft wird es zeigen.
    LG Heidi

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  12. Liebe Kirsi,
    ich freue mich, dass es inzwischen wieder immer mehr Wildtiere gibt, die sich ihre Gebiete zurückerobern. Hier sollten wir etwas Rücksicht auf Kuchs und Wolf nehmen, und ihnen Gebiete zustehen, in denen sie leben können.
    Herzliche Grüsse Kalle

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  13. Ich glaube, wir sind uns ziemlich einig. Da ist viel Hysterie unterwegs. Was den Gefahrenmoment angeht, sieht man sehr schnell, wie sich die Einschätzungen völlig verzerren, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass wir alle fast täglich ohne Bedenken die Autobahn benutzen. Die Wahrscheinlichkeit, von einem Wolf angegriffen zu werden ist äußerst gering. Die Wahrscheinlichkeit, im Straßenverkehr zu Schaden zu kommen ist enorm groß. Hat das Einfluss auf unser Verhalten? Nein. Ich finde das merkwürdig.
    LG
    Magdalena

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  14. Ich sehe es genau so wie du, und witzigerweise habe ich vorgestern (beim Raben) einen Kommi bekommen und geschrieben, auch im dem Wolf. Kannste mal gucken, WW-Giftzwerg hat einen Link mit eingesetzt, da gibt es auch eine Geschichte über die Rückeroberung zu lesen.

    Wer hat dem Tier, wie auch dem Wolf, seinen Lebensraum und die natürlichen Feinde genommen...der Mensch. Warum bitteschön glauben so viele Menschen sie wären die Besitzer von allem Grund und Boden. Miteinander leben, das geht ja auch in anderen Ländern, und warum kommen Tiere den Siedlungen so nah...weil die Siedlungen ihnen nah kommen. Noch schlimmer natürlich wenn wie dein beschriebener Wolf die Nähe aus Welpenzeit gekannt hat.

    Im Grunde wie mit den Hunden...wer macht sie dann so bösartig-der Mensch, und wenn plötzlich in einer liebevollen Familie-der Mensch, der Vorbesitzer/Züchter. Schon allein wenn ich höre wieviele Krankheiten-Gendefekte fast alle Hunderassen von "Haus aus" schon haben...hach, da könnte man aufzählen und diskutieren ohne Ende.

    Ich bin jedenfalls dafür, was endemisch war und sit sollte es immer bleiben.

    Liebe Grüssle

    N☼va

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    1. Habe jetzt die Geschichte gelesen, ja es sind einige Parallelen da hast Du Recht liebe Nova

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  15. Tjaa, Bauchgefühl - da liegt wohl auch mit das Problem: der Wolf ist ein emotionsbeladenes Symboltier und vielleicht auch deswegen mit dieser grosze Rummel (um das Wohlergehen bzw. Aussterben des niedlichen kleinen Feldhamsters z.B. kümmert sich offenbar kaum jemand bzw. darüber steht nix in der Zeitung).
    Aber, mal nüchtern betrachtet: wir sind keine Indianer und die wenigsten Menschen hier leben bewuszt spirituell im Sinne von "Wolfsfrau" oder Luisa Francia (und auch das ist ja eher symbolisch)... - wir kommen sehr gut ohne reale Wölfe aus!
    Das Problem ist ja eben auch, dasz Wölfe WANDERN und sich nicht auf ein bestimmtes Waldstück beschränken, wie viele andre, eher sezhafte Tiere.
    Bären wandern auch und ich hab fast geheult, als man Bruno damals erschossen hat, aber die das getan haben, hatten ganz sicher auch ihre Gründe dafür.
    Ich weisz nicht, wie das mal weitergeht, in ein paar Jahren steht der Wolf bei weiterer Ausbreitung dann evtl. auch als "Raubzeug" (Fachbegriff) auf der Abschuszliste.
    Werden sehn! Ich finde diese ganze "Willkommenskultur" einfach ein bissel zuviel.
    Die ein schönes WE
    - und mehr Sonnenschein als hier grad -
    Mascha

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  16. Liebe Kirsi,
    bei mir rennst du offene Türe ein! Ich weiß nicht, ob du seinerzeit meinen Beitrag über unseren Wolfsspaziergang gelesen hast - http://rostrose.blogspot.co.at/2015/03/walking-with-wolf.html - ein wunderbares Erlebnis! - jedenfalls versuchen hier die Wolfszentren ähnliche Aufklärungsarbeit zu leisten wie in Deutschland ... oder wie es z.B. das Gepardenzentren in Namibia im Zusammenhang mit dem Schutz dieser Tiere macht. Geparden werden nämlich auch aus verwaschener Angst lieber abgeknallt, statt dass man sich mal mit diesen Tieren näher beschäftigt. Denn Gebarden reissen normalerweise keine Ziegen. Zumeist wurden die Tiere der Farmer also dann gar nicht von Geparden getötet, aber das Gerücht lebt und der Gepard stirbt. Auch dort wird übrigens auf Schutztiere gesetzt - in diesem Fall vor allem auf Hunde. Dass Esel so begabte Herdenschützer sind, wusste ich bisher noch nicht. Vielen Dank für diesen Artikel, deine Buchtipps und deine Verlinkung bei ANL!
    Danke auch für deinen Kommentar zum Thema Katzenfutter. Als unsere Katzen klein waren, waren die Dinge, die im Tierfutter drin sind, noch kein Thema - und jetzt sind unsere beiden schon zu alt, um sie noch großartig auf pur-natur-Nahrung umzustellen. Manchmal gibt's Leber, aber auf die Steht Nina mehr als Maxwell. Mäuse können sie sich übrigens fangen, wenn sie wollen, sie tun's nur immer seltener. (Maxwell war sowieso nie ein begabter Jäger, Nina schon, aber ihr schmecken Mäuse offenbar auch nicht sehr...) Wir kaufen in letzter Zeit aber verstärkt Bio-Nahrung oder Katzenfutter ohne Zusatzstoffe, das scheint ihnen ganz gut zu munden, sie lieben jedoch weiterhin die Abwechslung...
    Herzliche rostrosige Grüße von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/02/namibia-teil-9-der-versteinerte-wald.html

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    1. Das habe ich mir gedacht liebe Traude und Dein Beitrag ist einfach wunderschön!

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  17. Liebe Kirsi,
    bei mir rennst du offene Türe ein! Ich weiß nicht, ob du seinerzeit meinen Beitrag über unseren Wolfsspaziergang gelesen hast - http://rostrose.blogspot.co.at/2015/03/walking-with-wolf.html - ein wunderbares Erlebnis! - jedenfalls versuchen hier die Wolfszentren ähnliche Aufklärungsarbeit zu leisten wie in Deutschland ... oder wie es z.B. das Gepardenzentren in Namibia im Zusammenhang mit dem Schutz dieser Tiere macht. Geparden werden nämlich auch aus verwaschener Angst lieber abgeknallt, statt dass man sich mal mit diesen Tieren näher beschäftigt. Denn Gebarden reissen normalerweise keine Ziegen. Zumeist wurden die Tiere der Farmer also dann gar nicht von Geparden getötet, aber das Gerücht lebt und der Gepard stirbt. Auch dort wird übrigens auf Schutztiere gesetzt - in diesem Fall vor allem auf Hunde. Dass Esel so begabte Herdenschützer sind, wusste ich bisher noch nicht. Vielen Dank für diesen Artikel, deine Buchtipps und deine Verlinkung bei ANL!
    Danke auch für deinen Kommentar zum Thema Katzenfutter. Als unsere Katzen klein waren, waren die Dinge, die im Tierfutter drin sind, noch kein Thema - und jetzt sind unsere beiden schon zu alt, um sie noch großartig auf pur-natur-Nahrung umzustellen. Manchmal gibt's Leber, aber auf die Steht Nina mehr als Maxwell. Mäuse können sie sich übrigens fangen, wenn sie wollen, sie tun's nur immer seltener. (Maxwell war sowieso nie ein begabter Jäger, Nina schon, aber ihr schmecken Mäuse offenbar auch nicht sehr...) Wir kaufen in letzter Zeit aber verstärkt Bio-Nahrung oder Katzenfutter ohne Zusatzstoffe, das scheint ihnen ganz gut zu munden, sie lieben jedoch weiterhin die Abwechslung...
    Herzliche rostrosige Grüße von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/02/namibia-teil-9-der-versteinerte-wald.html

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  18. Hallo Kirsi
    Bei uns waren Wölfe noch nicht Gesprächsthema im Freundeskreis. Bei der Vorstellung ist mir zwar etwas mulmig, aber was haben wir für ein Recht, den Wolf aus unseren Wäldern zu verbannen? Eben.
    Zu Freitags gibts Fisch: Nee, es geht eben grade nicht um Rezepte, dafür habe ich ja die bloggerlecker-Rezeptesammlung Montags :-) Eher Bilder, gebasteltes, gesehenes, Sprüche, was auch immer, da ist Deiner Fantasie keine Grenze gesetzt!
    liebe Grüße, Petra

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  19. Hello Kirsi, I didn't realize wolves roamed free in Germany.
    We only have wolves in captivity here in the UK.
    It makes me angry when people let their dogs chase sheep for fun, they do a lot of damage.
    I love donkeys and if I lots of money and land I would definately love to have a few!
    Have a wonderful week :)

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Vielen Dank für das Lesen und Deine Meinung.
Ich bemühe mich immer zu antworten (auch wenn es mal etwas länger dauert).
Sollte ich es mal nicht schaffen, bitte nicht böse sein.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!

Thank you for your comment. I'm pleased about the comments.
Best wishes
Kirsi

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