Freitag, 23. Dezember 2016

Ist Weihnachten schrecklich? Mumin's Weihnachten

Die Mumins begleiten mich seit ich klein bin und diese Geschichte ist die schönste Weihnachtsgeschichte.

Muminmama immer mit der Handtasche unterwegs kümmert sich liebevoll um Jeden!

Muminpapa gut zu erkennen an seinem Zylinder

Der Tannenbaum von Tove Jansson

Einer der Hemule stand auf dem Dach und scharrte im Schnee. Er hatte gelbe Wollhandschuhe an, die immer nasser wurden und sich scheußlich anfühlten. Da legte er sie auf den Schornstein, seufzte und scharrte weiter. Schließlich hatte er die Dachluke freigelegt. „Aha, da haben wir die Luke“, sagte er. „Und da unten liegt die ganze Gesellschaft und schläft. Schläft, schläft und schläft. Während unsereins sich abrackert, nur weil Weihnachten vor der Tür steht.“
Er stellte sich auf die Luke, und weil er nicht mehr wusste, ob sie nach innen oder nach außen aufging, stampfte er vorsichtig darauf. Sie ging sofort nach innen auf, worauf der Hemul in Schnee und Dunkelheit hinunterfiel und auf all den Sachen landete, die die Muminfamilie auf dem Dachboden aufhob, um sie irgendwann später zu benutzen. Inzwischen war der Hemul sehr gereizt, und außerdem wusste er nicht mehr genau, wo er seine gelben Handschuhe abgelegt hatte. An diesen Handschuhen hing er ganz besonders. Also stampfte er die Treppe nach unten, warf die Tür auf und schrie erbost: „Weihnachten steht vor der Tür! Ich hab euch und eure Schlaferei satt, und jetzt ist gleich Weihnachten!“
Dort unten lag die Muminfamilie wie immer im Winterschlaf. Sie schliefen schon seit vielen Monaten und hatten vor, bis zum Frühling weiterzuschlafen. Der Schlaf hatte sie ruhig und behaglich durch einen einzigen langen, warmen Sommernachmittag gewiegt. Jetzt drangen plötzlich Unruhe und kalte Luft in Mumins Träume. Und dann war da jemand, der ihm die Decke wegzog und schrie, er habe ihn satt, und gleich sei Weihnachten.
„Ist schon Frühling?“, murmelte Mumin. „Frühling?“, sagte der Hemul nervös. „Es ist Weihnachten, verstehst du, Weihnachten. Und ich hab noch nichts besorgt und nichts vorbereitet, und dann schicken sie mich auch noch hierher, um euch auszugraben. Die Handschuhe sind wahrscheinlich verloren. Und alle rennen wie verrückt durch die Gegend, und nichts ist erledigt …“ Und damit stapfte der Hemul wieder die Treppe nach oben und kletterte durch die Dachluke aufs Dach.
„Mutter, wach auf“, sagte Mumin erschrocken. „Irgendwas Schreckliches ist passiert. Sie nennen es Weihnachten.“ – „Was soll das heißen?“, fragte die Muminmutter und streckte ihre Schnauze unter der Decke hervor. „Ich weiß nicht so recht“, sagte ihr Sohn. „Aber nichts ist vorbereitet, und irgendwas ist verloren gegangen, und alle rennen wie verrückt durch die Gegend. Vielleicht ist es eine Überschwemmung.“ Vorsichtig schüttelte er das Snorkfräulein und flüsterte: „Hab keine Angst, aber es ist was Schreckliches passiert.“ – „Immer schön ruhig bleiben“, sagte der Muminvater. „Vor allem die Ruhe bewahren.“ Dann ging er in den Salon und zog die Uhr auf, die seit letztem Oktober stehen geblieben war. Sie folgten der nassen Spur des Hemuls nach oben auf den Dachboden und kletterten aufs Dach des Muminhauses hinaus.
Der Himmel war blau wie immer, also konnte es sich diesmal nicht um Feuer speiende Berge handeln. Aber das ganze Tal war voller nasser Watte, die Berge, die Bäume, der Fluss und das ganze Haus. Und es war kalt, viel kälter als im April. „Ist es das hier, was sie Weihnachten nennen?“, fragte der Muminvater erstaunt. Er nahm eine Pfote voller Watte und sah sie an. „Möchte bloß wissen, ob so was aus der Erde wächst oder vom Himmel herunterfällt“, sagte er. „Wenn das alles auf einmal gekommen ist, muss es sehr unangenehm gewesen sein.“ – „Aber Papa, das ist Schnee“, sagte Mumin. „Ich weiß, dass es Schnee ist, und der kommt nicht auf einmal herunter.“ – „Ach, tatsächlich?“, sagte der Muminvater. „Aber unangenehm war es sicher trotzdem.“
Die Tante des Hemuls fuhr gerade vorbei. Auf ihrem Tretschlitten lag ein Tannenbaum. „Aha, ihr seid endlich aufgewacht“, stellte sie gleichgültig fest. „Besorgt euch schnell einen Baum, bevor es dunkel wird.“ – „Aber warum?“, begann der Muminvater. „Hab jetzt keine Zeit mehr für euch“, rief die Tante über die Schulter und flitzte weiter.
„Bevor es dunkel wird“, flüsterte das Snorkfräulein. „Sie hat gesagt, bevor es dunkel wird. Also kommt das Gefährliche heute Abend…“ – „Offensichtlich braucht man einen Tannenbaum, um damit fertig zu werden“, sagte der Muminvater nachdenklich. „Ich begreife das alles nicht.“ – „Ich auch nicht“, sagte die Muminmutter sanft. „Aber zieht euch Schals und warme Socken an, wenn ihr euch auf den Weg macht, um diesen Baum zu holen. Ich versuche so lange, den Kachelofen zu heizen.“
Der Muminvater beschloss, trotz der drohenden Katastrophe keine von seinen eigenen Tannen zu holen, die waren ihm nämlich lieb und teuer. Stattdessen kletterten sie über den Zaun der Gafsa und suchten einen großen Baum aus, für den die Gafsa bestimmt keine besondere Verwendung hatte. „Glaubst du, dass man sich darin verstecken soll?“, fragte Mumin. „Weiß ich nicht“, sagte der Muminvater und hackte weiter. „Das alles ist mir völlig unbegreiflich.“
... hier geht die Geschichte weiter (klick)

So ist es eben, wenn man eigentlich Winterschlaf hält, vom Hemul geweckt wird, wie soll man dann auch wissen was Weihnachten ist.
 
 
Diese Platte habe ich mit 4 Jahren bekommen, so oft gehört und vom Mumintal geträumt. 
Ich weiß noch genau, mein Plattenspieler war orange, mit einem Lautsprecher der gleichzeitig die Abdeckung war. Den Plattenspieler gibt es nicht mehr, aber einige Kinder-LP's habe ich heute noch.

Ich freue mich so auf Weihnachten, diesen Post sende ich zum Freutag und meine alte Schallplatte zum Guckloch. 

Ich wünsche Euch allen ein frohes, glückliches, fröhliches und entspanntes Weihnachtsfest!

Eure Kirsi 

Dienstag, 20. Dezember 2016

In der Vorweihnachtszeit kann man überall Rot sehen


An unseren Stützsäulen zum Wintergarten hängen unsere Mädchen jedes Jahr "ihre" Rentiere und Eisbären auf. 
Ich glaube bei meinen Zeitungen muss ich wohl noch ein wenig Ordnung schaffen ;-))

 Die Lieblingsweihnachtskekse meiner Familie sind die Spitzbuben!

Alles Rote sammelt dieses Jahr noch einmal Jutta, hier entlang bitte.

Nun zum Rezept:

425 g Mehl
  75 g Zucker
    2 Päckchen Vanillezucker
    1 TL ger. Zitronenschale
    4 Eigelb
325 g Butter / Margarine 
    1 Glas Johannesbeergelee und Puderzucker

Mehl, Zucker, Vanillezucker und die Zitronenschale leicht verrühren. Dann das Eigelb dazugeben. Butter / Margarine in Flöckchen darauf setzen und die Zutaten verrühren (am besten mit den Knethaken). Nicht zu lange rühren, der Teig klebt ziemlich!
Dann den Teig in ein feuchtes!!!! Küchentuch wickeln, im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen (ich lasse den meist etwas länger kühlen).

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und runde (oder was auch immer Ihr wollt) Plätzchen ausstechen. In die Hälfte der Plätzchen mit einem Fingerhut o. ä. ein Loch einstechen.
Die Plätzchen bei 180° im vorgeheizten Backofen 8-10 Minuten backen.

Die Plätzchen mit Loch noch warm mit Puderzucker bestreuen, die ohne mit dem Johannisbeergelee bestreichen.
Dann zusammensetzen und genießen.

Dieses Rezept sende ich zu bloggerlecker und zu Gusta's Rezepte-Party!

Noch eine schöne Vorweihnachtswoche und liebe Grüße

Kirsi

P.S. Die Qualität der Fotos bitte ich zu entschuldigen (Handy!), leider hat sich unsere Kamera "verabschiedet" und sie ist auch nicht mehr zu reparieren. 
Naja, dann weiß ich ja, womit wir uns zwischen den Jahren beschäftigen werden. 
Wenn jemand einen Tipp für eine gute Kamera hat - bitte her damit!

Samstag, 17. Dezember 2016

Das hat die Uri nie vergessen

Heute ist ZiB-Tag, aber dieses Mal sende ich ein unscheinbares Bild mit einem etwas "anrüchigem" Zitat zu der lieben Nova.

Dieser Spruch ist untrennbar mit der Oma meines Mannes verbunden!

Sie hatte diesen auf einem Holzschild in ihrem Badezimmer hängen und er wurde zum "geflügelten" Wort für alle ihre Enkel- und Urenkelkinder.
Ich habe sie kennengelernt da war sie schon ein wenig verwirrt (wie es so schön hieß damals), dann wurde die Demenz immer schlimmer. Aber egal was war, benutzte jemand das Bad - der Spruch kam garantiert!

Nach ihrem Umzug in ein Pflegeheim und beim Wohnung ausräumen, wurde dieses Schild dem ältesten Bruder geschenkt.

Und warum ich das nun heute zum ZiB sende? - Die Uri wäre diese Woche 100 Jahre alt geworden und wir schwelgten so in der "Weißt-Du-noch"-Phase (die kennt wohl jeder), ja und da kamen wir unweigerlich auf dieses wunderschöne (und auch sehr vernünftige) Zitat!

Die ursprüngliche Quelle dessen ist von einem unbekannten Verfasser, aber meine Quelle ist ganz klar die Uri (so hat unsere große Tochter sie von klein auf immer genannt und das blieb auch so hängen).

"Richtige" Weisheiten, lustige Sprüche und viele andere schöne Zitate findet Ihr 

Hier
Für diese tolle Aktion liebe Nova möchte ich mich ganz herzlich bedanken, es macht mir immer ganz viel Spaß daran teilzunehmen.

Einen schönen 4. Advent wünscht Euch allen

Kirsi

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Mein 1. Interview

(In Ermangelung eigener Weihnachtssterne habe ich dieses Foto von Pixabay)


Diese schönen weißen Weihnachtssterne sende ich mit ganz lieben Grüßen und vielem Dank an Suhanis Bücher-Blog.

Bei ihr gibt es die Blog-Aktion "Blog-Nachbar" und an dieser wollte ich gern teilnehmen und hier findet Ihr mein erstes Interview. 

In Ihrem Blog dreht sich (fast) alles um Bücher, aber eben nur fast!

Nun wünsche ich allen einen schönen Donnerstag, nicht zu glauben der 4. Advent steht vor der Tür!

Liebe Grüße

Kirsi

Dienstag, 13. Dezember 2016

Einfach mal so hängt an der Tür




Ein wenig bunter sollte er dieses Jahr werden unser Türkranz (das wünschten sich unsere Neffen), also habe ich noch ein paar rote (Plastik-)Beeren, einen Schneemann und einen Weihnachtsmann inklusive großer roter Schleife zugefügt. 
Der Engel auf dem rostigen Kupferherz - den gibt es jedes Jahr!


Nun freuen sich alle Gäse und wir über unseren Türkranz "Einfach mal so" und warum der so heißt habe ich ja hier erzählt.


Noch einmal vielen Dank liebe Eva, dieser Kranz wird mir bestimmt noch viele Jahre Freude bereiten und ich werde ab und an immer mal wieder etwas davon zeigen!

Bei Gusta bin ich über diese schöne Aktion "gestolpert". Lasst Euch auch alle hier verzaubern, der Kranz ist schon da!

                                          





Noch eine schöne dritte Adventswoche wünscht Euch allen


Kirsi

Sonntag, 11. Dezember 2016

Rentiere

Ich mag Rentiere!
Sie strahlen eine Ruhe und Gemütlichkeit aus. 
Je höher man nach Norden fährt desto mehr sieht man.
Na und in Lappland liegen sie auf den Straßen und man sieht wirklich große Herden.
Lustig ist, das die Rentiere sich von dem Gehupe der Autofahrer nicht stören lassen, erst wenn die Autotür geöffnet wird, dann erheben sie sich in aller Ruhe und gehen ihres Weges ;-))

Übrigens ist das Ren die einzige Hirschart bei dem auch die Weibchen ein Geweih tragen.

Auch wenn ich schon viele Rentiere in meinem Leben gesehen habe, ein glitzerndes war noch nicht dabei und gestern Abend leuchtete dieses mir bei einem Einkaufszentrum gleich entgegen!

Dieses Foto sende ich heute zu Ines Sunday Inspiration.

Ich wünsche Euch allen einen schönen 3. Advent.

Kirsi

Dienstag, 6. Dezember 2016

Auch bei Raureif seh ich Rot ;-)

Hunderunde, Raureif und auch etwas Rotes.
Den Tag gab es einiges zu entdecken!




 Bei Jutta (hier) könnt Ihr noch viel mehr Rot sehen!

Ebenfalls verlinkt mit Joy & Fun von Riitta.

Einen schönen Nikolaustag wünsche ich Euch
Kirsi

Nun wird es für diese Woche etwas ruhiger hier im Blog, wir haben diese Woche noch eine Veranstaltung in unserem Betrieb (Aufschnittfest #1) und da habe ich jetzt doch alle Hände voll zu tun. Spätestens nächste Woche hört Ihr wieder von mir!
Und damit Ihr wisst was ich meine (oder aber auch vorbeikommen möchtet).


 

Samstag, 3. Dezember 2016

Gedicht und Zitat beim ZiB




Der Reif

Der Reif ist ein geschickter Mann:
O seht doch, was er alles kann!
Er haucht nur in den Wald hinein,
Wie ist verzuckert schön und fein
Ein jeder Zweig und Busch und Strauch
Von seinem Hauch!

Wie schnell es ihm von Händen geht!
Kein Zuckerbäcker das versteht.
Und alles fein und silberrein,
Wie glänzt es doch im Sonnenschein!
Wär' alles doch nur Zucker auch
Von seinem Hauch!

Doch nein, wir sind schon sehr erfreut,
Dass uns der Reif so Schönes beut.
O Winter, deinen Reif auch gib,
Uns ist auch Augenweide lieb,
Und ohne Duft und Frühlingshauch
Freu'n wir uns auch.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Ich konnte mich nicht entscheiden für ein Foto und da sende ich dieses Mal eine Collage zu Nova.

Und ein arabisches Sprichwort passt hervorragend zu meiner geduldigen Hündin. 
Ihre Freude war ein ausgiebiges Spielen mit mir, nachdem ich endlich die Kamera weggesteckt habe ;-)


Und hier gibt es noch mehr Zitate zu entdecken!

Schönen Samstag und liebe Grüße

Kirsi
 

Freitag, 2. Dezember 2016

In the winter of 2017



Bryan Adams

is coming to town!

 Unser Weihnachtsgeschenk ist da!

Ihn wollte ich auch immer mal sehen und nun kommt er nach Hannover! 

Es war zwar nicht der beste Sommer meines Lebens (bin ja erst im April '69 geboren), aber der erste.

Eins meiner absoluten Lieblingslieder!


Heute ist Freutag und ja ich freue mich schon so sehr also ab damit, hier gibt es noch mehr Gründe zum freuen!

Ein schönes 2. Adventswochenende wünscht Euch 

Kirsi

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