Mittwoch, 31. August 2016

Hundespaziergang und Entdeckungen

Hier fing meine Hunderunde gestern an. Wir (die Hündin und ich) hatten einen schönen Blick zu unserem Nachbardorf!

Wenn man dann rechts geht so wie wir (links sind nur noch wahnsinnig lange und langweilige Maisfelder), kommt man an einem kleinen See vorbei.
Ich habe einen Blick durch das Schilf geworfen:


Wie herbstlich es doch dort schon aussieht.

Beim Weitergehen lief ich fast in diese schönen Ahorn-Früchte hinein.



Als Kind haben wir uns diese "Flügel" immer auf die Nase geklebt und konnten uns herrlich drüber amüsieren.
Ihr habt das doch bestimmt auch gemacht, oder etwa nicht?

Tja und dann kommt man an einen inoffziellen "Abladeplatz" von Anhängern und landwirtschaftlichen Geräten vorbei.
Es sieht immer wüster dort aus, da gehen wir dann auch schnell dran vorbei, aber gestern entdeckte ich in diesen ganzen Plastikplanen, Schutt-, Erd- und Mistschichten etwas was ich dort nicht vermutet hätte:



Aus der Nähe


Zu guter Letzt entdeckte Coco auch noch etwas


Eine hübsche kleine Raupe, die sich aber beeilte wieder ins Grüne zu kommen

Geprägt durch seine Kindheit in Brasilien, warnte mein Mann uns immer davor solche Raupen anzufassen.
Denn dies kann dort wirklich schmerzhaft werden. Das werde ich wohl auch nicht mehr aus ihm heraus bekommen.

Meine Hunderunde schicke ich zum Streifzug am Mittwoch und dem Outdoor Wednesday.

Einen schönen Mittwoch und sonnige Grüße

Kirsi

Sonntag, 28. August 2016

Das T in die neue Woche

Tor aus Räuchereiche

Hier zeigt einer unserer Holzlieferanten wie unterschiedlich das gleiche Holz auf dieselbe Behandlung reagieren kann.

Einige der Eichenhölzer sind kaum dunkler geworden, andere sind unterschiedlich gedunkelt.
  
Das ist die Natur! Und ich finde es ist gut so wie es ist! 

Dies T(or) sende ich zu Nova's 16. T in die neue Woche und wenn Ihr noch durch andere "T's" in die neue Woche spazieren möchtet schaut hier.

Euch allen noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße

Kirsi


Mittwoch, 24. August 2016

Wohngeheimnisse

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Zwölf Fragen rund um das Wohnen:
Beschreibe Deinen Wohnort (ländlich, urban, Haus, Wohnung, Loft, Quadratmeter…).

Wir leben in einem kleinen Dorf mit ca. 2.500 Einwohnern in Niedersachsen. Zentral und doch ruhig! 
Unser Haus hat eine Grundfläche von ca. 350 m² und 3 Vollgeschosse (der Dachboden befindet sich noch im Ausbau). 





Was ist Dir bei der Suche nach einem Zuhause besonders wichtig, d. h. nach welchen Kriterien suchst Du Dir Deine Wohnung/ Dein Haus genau aus?

Kindergarten, Grundschule und eine gute Verkehrsanbindung waren für unseren Wohnort ausschlaggebend und zur weiterführenden Schule sollten auch keine allzu großen Entfernungen sein. 
Ländlich mit der Möglichkeit mehrere Tiere zu halten, aber dennoch zentral um ab und an auch mal wieder ein wenig "Stadtluft" schnuppern zu können.
Als wir vor 20 Jahren auf's Land gezogen sind, gab es hier sogar noch 2 kleine Läden, einen Bäcker und Fleischer. Immerhin einen Laden haben wir immer noch und den Bäcker.
Anfangs wohnten wir auf einem Dachdecker Hof an der einzigen vielbefahrenen Straße hier im Ort.
Als wir dann vor 11 Jahren unser Haus kauften, haben wir auf eine ruhige Wohngegend wertgelegt ;-))

Welche Wohn-Kompromisse würdest Du eingehen und welche nicht?

Unser Haus war ein Wohn-Kompromiss! Als ich es das 1. Mal gesehen habe, konnte ich nicht glauben, was mein Mann an diesem Haus gefunden hat. Aber ich wusste ja das ich einen fleißigen Handwerker und Ingenieur habe, allerdings selbstständig - da wusste ich auch, das nicht alles gleich fertig sein würde. Und so ist es auch.
Wir haben uns dann erstmal auf die untere und mittlere Etage, sowie auf die Einliegerwohnung für meine Mutter konzentriert.
Das war dann der nächste Kompromiss. Nach dem Tod meines Vaters, wollte ich gerne meine Mutter ein wenig näher bei uns haben und da sie mit meinem Mann sehr gut auskommt war das für ihn zum Glück auch kein Problem.
Allerdings gibt es 2 getrennte Eingänge, jeder hat seinen eigenen Bereich, das war uns allen sehr, sehr wichtig!

Welchen Raum in Deinem Zuhause magst Du am liebsten und warum?

Da wir für die Wohnung meiner Mutter einen Teil unseres Untergeschosses "hergeben" mussten, haben wir auf einen Flur verzichtet und einen Wintergarten angebaut.
Hier halte ich mich am liebsten auf, denn dort ist man mittendrin. Es ist unser Ess- und Wohnzimmer, nur die Küche ist etwas abgetrennt.

Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben und wer hat ihn geprägt?

Helle Möbel, viel Holz, schlicht und doch lebendig-gemütlich. 
Also einen Stil haben wir eigentlich nicht, ich würde sagen es hat sich einfach so ergeben. 
Und pflegeleicht ist es auch noch! Wir haben im Erdgeschoss Granit und oben in den Schlafbereichen Parkett.
Mein Mann und unsere große Tochter haben so einige Allergien und da ist ein Teppich eher unpraktisch. 
Aber da wir ja immer mit Haustieren leben brauche auch ich keinen Teppich! 

Lässt Du Dich gern von Wohntrends verführen oder pflegst Du eher Deinen ganz eigenen Stil?

Ich schaue mir immer mal wieder einige wenige Wohnblogs an oder blättere durch Zeitschriften, hole mir vielleicht ein paar wenige Deko-Ideen, aber Wohntrends? Nein, denn vieles finde ich nur beim Schauen toll und es würde hier auch nicht reinpassen.

Dekorierst Du Deine Wohnung häufig um oder liebst Du eher die Beständigkeit?

Jahreszeitenmäßig dekoriere ich schon ganz gerne, aber in Maßen und nach Lust und Laune.
Im Sommer dekoriere ich weniger - warum weiß ich nicht, da reichen mir einige Blumen in der Vase, ab Herbst geht es dann mit Kerzen und so wieder los.

Von welchen Möbelstücken oder Wohnaccessoires würdest Du Dich nie wieder trennen?


Von unserem Esstisch. 
Als ich diese Bohle sah, wollte ich einen Tisch daraus haben und mein Mann hat so lange den Holzhändler beschwatzt, bis er endlich ja gesagt hat.
Normalerweise geht dieses Holz immer an Furnierfabriken, denn Golden Cherry wird meist zu Furnier verarbeitet.
Und dann hat mein Mann diese Bohle (fast) so gelassen wie der Baum gewachsen ist. 

Welche Wohnaccessoires oder Einrichtungsgegenstände hätten bei Dir keine Chance?

Möbel mit Hochglanzoberflächen sind so überhaupt nicht mein Fall. 


Welchen Wohnbereich würdest Du gern umgestalten, wenn Du die Zeit und die Möglichkeiten dazu hättest?

Der Dachboden ist jetzt dran. Dort bekomme ich ein kleines Büro (im Moment ist meins noch im Keller) und unser Schlafzimmer und Badezimmer wird dort sein.

Was fällt Dir zuerst ins Auge, wenn Du eine fremde Wohnung betrittst?

Ob es gemütlich oder steril ist. Ich ziehe gemütlich (auch gerne unaufgeräumt) immer diesen durchgestylten Wohntrends eindeutig vor!
Wie sähe Dein Wohntraum aus, wenn Du die finanziellen Möglichkeiten hättest und regional unabhängig wärst?

Am Meer würde ich gerne wohnen, so nah wie möglich! 

Neugierig auch auf andere Wohngeheimnisse? Bei Lotta gibt es noch viel mehr davon! 

Viele Grüße


Kirsi

 

Sonntag, 21. August 2016

Fazer Schokolade


Meine Mutter ist wieder aus Finnland zurück und im Gepäck hatte sie reichlich Geschenke für uns!
Meine Verwandten dort sind immer ganz glücklich, uns mit finnischen Köstlichkeiten zu verwöhnen.
Den meisten Anklang findet bei meiner Familie die "weltbeste" finnische Schokolade von Fazer.

Da ja nur ein Bild erlaubt ist (lach) zeige ich Euch meine Lieblingsköstlichkeiten nicht.
Aber verraten werde ich sie doch: Senf, Leipäjuusto (Brotkäse), Makkara und Nakki (Fleischwurst und Wiener Würstchen). 
Finnische Wurst ist nicht vergleichbar mit unserer - sie hat einen hohen Mehlanteil und weniger Fleisch. 

Mein Schwiegervater meint ja, das ich diese Wurst nur so gerne esse, weil meine Kindheitserinnerungen daran verbunden sind.
Denn nach jedem Sauna-Abend (mindestens alle 2 Tage) gibt es Sauna-Makkara. 
Nichts schmeckt köstlicher als Sauna-Makkara vom Ofen einer Sauna.

Ja da werden Kindheitserinnerungen wieder wach. 

Ich bin ja sonst nicht so der Wurst- und Fleischesser, aber dabei werde ich doch schwach.
Ist ja nur für eine ganz kurze Zeit, denn solche Mengen kann meine Mutter ja (leider) nicht mitbringen.

Meine Inspiration die durch den Magen geht, sende ich zu Ines Sunday Inspirations.
Auch verlinkt mit den Montagsfreuden.

Einen schönen Sonntag wünscht Euch allen

Kirsi



 

Freitag, 19. August 2016

Todesmärchen


Seit dem 15.08. im Handel und nun auch in meiner Hand - endlich!

Das ich ein großer Fan von dieser Thriller-Reihe bin wissen wohl schon einige.
Hier habe ich bereits über seinen 1. Band "Todesfrist" geschrieben und konnte es kaum abwarten das "Todesurteil" zu lesen.

Und nun endlich ist der 3. Band erschienen - er packt mich sogar noch mehr als das zweite Buch.

Kurze Inhaltsgabe aus dem Internet:

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ...

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...

Und weil ich mich so drüber freue schicke ich diesen Lesetipp für alle die gerne Krimis und Thriller lesen zum 

http://freutag.blogspot.de/2016/08/freutag-167.html

Einen guten Start in das Wochenende wünscht Euch

Kirsi

Mittwoch, 17. August 2016

Hibiskus und Sommerflieder

Endlich blüht auch mein Hibiskus! 
Die Stelle ist wohl nicht so gut geeignet für ihn, im Herbst werde ich ihn umpflanzen.



Diese Stelle ist auch irgendwie immer "verwilderter" geworden, im Herbst werde ich mich ihrer mal annehmen. 


Mein lila Sommerflieder hat es dieses Jahr arg erwischt, er blühte sonst so üppig und jetzt schaut ihn Euch an. Ich bin froh über diese paar Blüten!
Woran das liegt ist mir ein Rätsel. Jahrelang wächst er nun schon an der gleichen Stelle.
Ich hoffe einfach, das er eine kleine Pause brauchte und nächstes Jahr prächtig blühen wird.
Ich mag den Sommerflieder so gern und war ein wenig erschrocken, über die Diskussion ob er nun die Schmetterlinge trunken macht oder nicht.
Im Waldgarten von Sara las ich dann diesen Beitrag und war froh ihren Beobachtungen zustimmen zu können. Dein Post hat mich doch sehr beruhigt ;-))

Schmetterlinge sind dieses Jahr auch nicht so viele Gäste im Flieder, aber diese beiden Besucher bei meinem gelben Sommerflieder, sind auf jeden Fall völlig "gerade" davongeflogen!



Verlinkt mit dem Streifzug am Mittwoch bei Gabriele, Riitas Flower Wednesday und dem Outdoor Wednesday.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Mittwoch!

Viele Grüße

Kirsi

Dienstag, 16. August 2016

Rote Lippen soll man küssen


Diese Lippen zogen mich magisch an beim Maschseefest in Hannover.

Bei Jutta gibt es noch mehr zum Rot sehen, wer möchte, bitte hier klicken!





Es ist zwar nicht ganz so meine Musikrichtung, aber das Lied fiel mir sofort dazu ein:


Einen schönen Dienstag 
und liebe Grüße

Kirsi

Samstag, 13. August 2016

Freitag, 12. August 2016

Freitagsfüller #380

Nach längerer Zeit möchte ich heute mal wieder teilnehmen! Hier sind meine Antworten:

1.   Heutzutage gibt es viele Jugendliche welche durch die Gegend streifen und Pokemon's fangen .

2.    "Das Nebelhaus" liegt auf meinem Nachttisch .

3.   Immer neue Wege gehen .

4.    Kartoffeln und Quark ergibt ein schnelles Abendessen.

5.    Jetzt kann man  über die Stoppelfelder laufen

6.    Nichts bringt mich schnell auf die Palme.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Weiterlesen vom Nebelhaus, morgen habe ich Holz spalten und stapeln geplant und Sonntag möchte ich mit meiner Familie ganz gemütlich frühstücken !


Noch viele weitere schöne Freitags-Füller findet Ihr bei Barbara

Viele Grüße

Kirsi

Mittwoch, 10. August 2016

Ein Bett im Kornfeld


aber nicht mehr in diesem Jahr!

So sah es also heute auf dem letzten Feld rund um meine alltägliche Hunderunde aus.
Gestern Abend wurde auch dieses abgemäht und auch bei näherer Betrachtung blieb das Feld abgeerntet.


Coco hat auch noch einmal gründlich nachgeschaut!











 Aber weg ist weg!


Laut Wetterbericht soll es aber noch einmal sommerlich werden. 
Na hoffentlich, ein wenig Zeit hat es doch noch mit dem Herbst! 

Dies ist heute mein Beitrag für den Streifzug am Mittwoch und Outdoor Wednesday!
Liebe Grüße

Kirsi
 

Sonntag, 7. August 2016

Achtsamkeit, Kaltblüter und Sunday Inspiration No.60

Ines schreibt heute über Achtsamtkeit bei ihren Sunday Inspirations. 
Und als ich den Beitrag las, kam mir dieses Foto in den Sinn.

Vanda und Salbei Schleswiger Kaltblut

Bei keinem anderen Tier musste ich bisher so achtsam sein wie bei unseren Pferden. Warst Du dort mit Deinen Gedanken woanders, haben Vanda und Salbei sofort die Mitarbeit eingestellt. Und ein Kaltblut mit einem Gewicht von ungefähr 750 kg bewegst Du nur, wenn es das auch will!


Bei Pferden gilt entweder ganz oder gar nicht! 


Ja Ines Du hast ganz Recht, Tiere sind immer achtsam und machen eine Sache ganz bewusst.
Mein Mann hat dieses Foto schnell aus dem Auto geschossen, bevor er zum Paddock ging. Er wollte nicht, das eine der beiden gleich aufsteht, wenn er näher kommt, um ihn zu begrüßen.
Eine sehr seltene Aufnahme, normalerweise lag immer nur eine von beiden. 
Eine muss ja schließlich aufpassen und meist war dies Vanda unsere Leitstute.

Ich habe vorher schon versucht achtsam zu sein, Multitasking komplett einzustellen, seitdem beherrsche ich Achtsamkeit ganz gut (man kann sagen, die Pferde haben mich gut erzogen). 
Und auch nachdem wir leider keine Pferde mehr haben, versuche ich achtsam zu sein.
Nicht immer gelingt das - aber immer öfter und schneller merke ich, wenn ich wieder komplett alles auf einmal erledigen will und mit meinen Gedanken überall bin, nur nicht da, wo sie eigentlich sein sollten.

Weitere Inspirationen findet Ihr hier.

Also startet achtsam in die Woche, noch einen schönen Sonntag, genießt das herrliche Wetter (ich hoffe doch Ihr habt auch so einen schönen Sonnenschein).

Heute startet wieder A new life bei Traude und auf ihre Einladung hin, verlinke ich dort auch gerne meinen Achtsamkeits-Post!

 

Viele Grüße

Kirsi

Freitag, 5. August 2016

Besondere Hunde erst einer, dann zwei



Im Internet habe ich zufällig eine "Besondere Hunde-Blogparade" gefunden und schreibe daher im Gedenken an unseren Strolch einen Beitrag dazu.

Strolch

Ein Labrador wie er im Buche steht. Freundlich zu allen und jedem, anschmiegsam und kuschelig, mit einer großen Portion "Will-to-Please", lustig und fröhlich, immer mit dabei und vor allem liebte er Kinder!

Das erste Mal als wir ihn sahen war er knapp 5 Wochen alt und er war der Welpe im Wurf der sich für unsere Kinder am meisten interessierte. Als wir ihn dann endlich abholen durften war seine Affinität zu den Kindern immer noch vorhanden (sogar mehr noch als vorher).

Strolch hatte ein Ur-Vertrauen, welches riesengroß war und hat es auch nie verloren.
Weswegen man ihn vor anderen, nicht so freundlichen Hunden, schützen musste. Obwohl er ein paarmal mehr oder weniger schlimm gezwickt worden ist, blieb er anderen immer gegenüber sehr aufgeschlossen.
Er hatte eine Wahnsinns-Geduld und ließ sich für sein Leben gerne streicheln, anfassen und berühren.
Nach all diesen Beobachtungen kam bei mir der Gedanke auf, das er sich gut als Besuchshund in einem Krankenhaus, Alten- oder Pflegeheim eignen würde.  
Kurz vor Anmeldungsbeginn für seine "Ausbildung" wurde bei ihm Epilepsie diagnostiziert.
Wir sollten ihn erst einmal über einen längeren Zeitraum beobachten, wann und in welchem Zusammenhang die Anfälle auftreten und uns dann nochmals melden.
Letztendlich war Stress einer der Auslöser und unsere Tierärztin riet uns dann davon ab (hier habe ich schon einmal über Tiere als Therapeuten berichtet). 
Nach und nach erweiterte sich sein "Rudel". Erst kam Kater Felix von der Katzeninitiative Hildesheim (Strolch liebte ihn sofort) und dann waren da ja auch noch unsere 2 Pferde. 
Den meisten Spaß hatte er beim Kutsche fahren.



















Irgendwann bemerkten wir, das er immer unsicherer ohne Leine wurde und als er eines Tages beim Spaziergang in eine große (zum Glück nicht allzutiefe) Baugrube fiel, gingen wir mit ihm zu unserer Tierärztin. 
Sie schickte uns mit einem etwas ungewissen Befund in die TiHo nach Hannover und dort wurde eine langsam voranschreitende Augenerkrankung festgestellt, welche unweigerlich in Blindheit endet.
Diese hatte mit seinen Anfällen zu tun und war leider inoperabel. Bis zur völligen Erblindung verging aber ein gutes Jahr und diese Zeit nutzten wir, um mit ihm die neue Situation zu üben und neue Befehle zu erlernen.
In-die-Hände-Klatschen zum Beispiel ging besser als seinen Namen zu rufen, so konnte er uns besser finden. 

Was mich am meisten bewegt hat, war, das er weiterhin so fröhlich und gut gelaunt geblieben ist.
Strolch hat sich nicht unterkriegen lassen! Wie ein Stehauf-Männchen machte er einfach weiter wie bisher! Das fanden wir echt ganz große Klasse!

Tja und dann kam der Tag, als mein Mann nach einer Routine-Untersuchung mit ihm vom Tierarzt kam, mit der fürchterlichen Diagnose "Knochenkrebs" im Endstadium.
Und er war doch erst 8 Jahre alt!

Das hat uns allen die Sprache verschlagen, aber Strolch ließ wieder einmal nicht den Kopf hängen und wir beratschlagten und buchten dann einen "Abschieds"-Urlaub nach Blavand.
Dies war der für uns alle einprägsamste Urlaub überhaupt (das habe ich vor kurzem auch schon bei Lotta's Urlaubsfragen erzählt).
Strolch ging es soweit ganz gut, er durfte laufen so lange er wollte, allerdings mussten wir mit anderen Hunden aufpassen. Toben etc. wollte und durfte er nicht mehr.
Wir hatten Schmerzmittel dabei (die wir aber nicht brauchten) und ein Schreiben auf englisch mit seiner Diagnose für einen Tierarzt vor Ort. 
Und dort am Strand trafen wir ja dann dieses Ehepaar, welches uns zu einem zweiten Hund geraten hat.

Ja so kam dann die Coco zu uns und Strolch fand sie auch wieder ganz toll. Er war immer in ihrer Nähe oder sie bei ihm. 
Es war wirklich schön mitanzusehen, wie Strolch sich trotz all seiner Krankheiten um sie gekümmert hat.


























Nach einiger Zeit hatten sich die Positionen verändert:


Fast 3 Jahre lang hat er uns noch begleitet und Coco wurde zu seiner Beschützerin, Blindenhündin und blieb während seiner Anfälle ebenfalls an seiner Seite. 
Aber eines Tages wussten wir, dass die Zeit gekommen war. 
Strolch "lachte" nicht mehr und zog sich immer mehr von uns zurück.

Die Trauer war riesengroß, ich glaube bei Coco noch mehr als bei uns. Sie schleppte tagelang seine Decke durch die Gegend, fraß kaum noch und quiemelte ständig.

So viel dazu, das Tiere nicht trauern können!

Ein langer Beitrag über unseren Strolch der mit soviel Mut und Fröhlichkeit seine ganzen Krankheiten gemeistert hat und wirklich erst ganz zum Schluss den Kopf hängen ließ, als er wirklich nicht mehr konnte!

Diesen Post sende ich an dogeridoo's Blogparade Besondere Hunde.

Kirsi

Und verlinkt mit Gabriele's Streifzug, LTT und dem Freutag

Dienstag, 2. August 2016

Ich seh Rot

Erst entdeckte ich nur ein klein wenig rot am Ufer der Leine.




Dies kleine Häuschen ist schon seit Jahrzehnten verlassen. Es war ein alter Schuppen und durch die Fluss-Nähe wurde das Gebäude immer feuchter und droht nun bald einzustürzen.
Aber so mit dem Blick von der Brücke schaut es doch noch ganz heimelig aus, oder nicht?

Ein wenig entfernt stand die nächste leere Scheune


Eine Erhaltung macht keinen Sinn mehr, noch stehen einige Geräte drinnen, aber es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Scheune ebenfalls nicht mehr existiert. 

Gut das diese verfallenen Gebäude etwas rotes an sich haben, passend zu Jutta's 
und weil beide so verfallen, vergessen und verloren sind sende ich sie auch noch zu Lost Places #7

Viele Grüße

Kirsi 







Montag, 1. August 2016

Warum Sachbücher und Biografien nicht langweilig sein müssen

Sachbücher / Biografien das diesmalige Thema beim Kampf der Buchgenres


Meine Sachbücher beschränken sich mehr auf Kunst- und Fotodrucke und es ist gar nicht leicht, jetzt einige auszuwählen, um sie vorzustellen. 
Aber ich habe mich entschieden, sonst wird das ja ein Endlospost.
Ich würde nicht sagen, das ich jedes Buch von vorne bis hinten durchgelesen habe. 

Durch die Kunstbände von Dali, Toulouse-Lautrec, Franz Marc und Macke usw. einfach mal durchzublättern und ein wenig hier und da zu lesen das finde ich sehr schön oder einfach nur die Bilder genießen.

 Hier ein "bunter" Ausschnitt aus den Biografien.



Es gibt keine bestimmten Personen oder Themen, welche mich fesseln. 

Auf das Buch von R. Dallaire bin ich nur durch Lea Ackermann's Biographie "Um Gottes Willen Lea" gestossen. Sie hat ihn kennen- und schätzengelernt und zitierte einen Satz von ihm, welcher mich neugierig machte:

"Ich weiß das es einen Gott gibt, ... weil ich in Ruanda dem Teufel die Hand geschüttelt habe."

Nur soviel: R. Dallaire diente der Figur von Colonel Oliver als Vorlage in dem Film "Hotel Ruanda" und dieser Film kommt sehr nah an das Buch heran!



  

 



Einige der Bücher rühren mich zu Tränen (wie z. Bsp. Sklavin oder Sheila) und wieder andere sind zwar auch etwas "hart" und berührend zu lesen, wecken aber gleichzeitig so viel Hoffnung und ich bewundere den Mut von diesen Menschen dort hinzufahren und mit anzupacken!

So ging es mir ganz besonders bei "Monika Hauser Nicht aufhören anzufangen. Eine Ärztin im Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen"
Als Monika Hauser hier im Fernsehen die Berichte des Bosnien-Krieges verfolgte, stand für sie fest dorthin zu reisen, um den Frauen und Kindern direkt vor Ort zu helfen. Was sie von dort berichtet (und im Buch nicht preisgibt, um die Opfer zu schützen und schonen) hat mir schlaflose Nächte bereitet. 
Sie ist die Gründerin von Medica Mondiale (falls Ihr noch ein wenig mehr wissen möchtet).

Von Majella Lenzen, die Nonne die keine mehr sein darf, habt Ihr vielleicht schon gehört?
Sie hat Kondome verteilt und musste daraufhin ihren Orden verlassen. Auch diese Lebensgeschichte über ihre vielen Jahre in Afrika hat mich sehr bewegt.

Über die letzte Hinrichtung in Island habe ich bereits schon einmal geschrieben - Das Seelenhaus.

Welche Bücher mich immer sehr mitnehmen, sind Bücher über Kinder.









"Sheila" dieses Buch habe ich vor vielen Jahren gelesen. 
Dieses kleine Mädchen hat so viel durchgemacht und ist trotzdem ihren Weg in's Leben dank einer tollen Lehrerin gegangen.
Auch wenn es schon lange her ist, hat sich dieses Buch bei mir ganz fest ins Gedächtnis geschrieben.

"Flucht über den Himalaya" ein Buch, in welchem der unbändige Wille der Kinder immer wieder in den Vordergrund gerückt wird.
Wie groß die Not sein muss, um seine Kinder über den Himalaya ins Exil nach Nordindien zum Dalai Lama zu schicken und vielleicht nie wiederzusehen? Allein schon der Gedanke hat mir die Kehle zugeschnürt und doch machen so viele Eltern davon Gebrauch, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

In "Weggesperrt" geht es um die DDR genauer gesagt um die Jugendwerkhöfe, der Name "Gefängnis" passt besser!
Ich hatte das damals als Schullektüre vorgeschlagen, und wollte mir ja vorher eine Meinung bilden.
Ich fand es sehr sehr gut, aber mein Buchwunsch wurde abgelehnt.
Na egal, so hatte ich auf jeden Fall wieder ein Stück mehr über die DDR und ihre Methoden gelernt.

So, dies ist doch ein sehr ausführlicher Post geworden entschuldigt bitte!

Wenn Ihr dennoch nicht müde seid über Biografien und Sachbücher etwas zu lesen klickt doch weiter zu Smalltownadventure 

Viele Grüße 

Kirsi 
 

 
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